Die Ära der Rockmusik

Rock ’n‘ Roll, Folk-, Pop-, Garage- und Punk-Rock – all diese Stilrichtungen entstanden in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Diese Genres sowie leistungsfähiges Konzert- und Studio-Equipment förderten die Entwicklung der Rockmusik, die in Hardrock, Progressive Rock und Heavy Metal mündete. Die Entwicklung von Verstärkeranlagen hat alle früheren technischen Beschränkungen für die Tonlautstärke und -qualität beseitigt, was Rockbands in die Stadien führte und die Durchführung von Rockfestivals mit Hunderttausenden von Besuchern ermöglichte, wie beispielsweise das historische Woodstock-Festival im August 1969. Sehr beliebt wurden später Open-Air-Rock- und Jazzfestivals, die jährlich auf der ganzen Welt abgehalten werden.

Im Laufe der Zeit wurden die Verstärkeranlagen immer kompakter, was vielen Bands ermöglichte, in relativ kleinen Kneipen und Bars aufzutreten. Punkrock zeichnete sich dadurch aus, dass er von fast jedem Hobbymusiker und selbst in kleinsten Räumen gespielt werden konnte. Leider war der Punkrock nicht besonders auf Melodie und inhaltliche Tiefe ausgelegt, weshalb er kaum im Radio zu hören war. Man suchte nach einem melodischeren Ersatz. Als Alternative kam die Popmusik in die Welt (ABBA, Madonna, Michael Jackson) und die Rockmusik trat eine Weile in den Hintergrund. Nur die Rockbands, die es in den 1960er- und 1970er-Jahren schafften, sich einen Namen zu machen, wie Queen, Led Zeppelin, AC/DC, Pink Floyd und Aerosmith, konnten sich über Wasser halten.

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